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Infoabend „Wie gefährlich ist 5G?“ mit mir, Dietmar Hohn, als Referent zur Baubiologie.

Mein persönliches Fazit zur 5G Veranstaltung und Themenabend. Und wie es weiter geht ...

Mein Bericht zur Veranstaltung
„WIE GEFÄHRLICH IST 5G?“

Wie gefährlich ist 5G? Veranstaltung im Hofsteigsaal, Lauterach
Wie gefährlich ist 5G? Veranstaltung im Hofsteigsaal, Lauterach (© Ben Hämmerle Photography)

Nach der Einleitung durch Leo Simma, den Mit-Initiator der 5G Infoveranstaltung, war ich der erste Referent um das „Eis zu brechen“ und die Besucher ins Thema Mobilfunk 5G einzuführen. Aufgrund dessen das ich keine Informationen darüber hatte wie der Informationsstand rund um die Mobilfunktechnologie im Publikum ist, habe ich mich dafür entschieden von einem kürzlichen Erlebnis im Alltag der Baubiologie zu erzählen. Dieses Beispiel zeigt das Thema mit welchem sowohl Messtechniker wie Baubiologe fortlaufend konfrontiert wird.

„Eine elektrosensible Dame ruft mich an und berichtet mir detailliert am Telefon von ihrem schlimmen Nachbarn der überhaupt keine Rücksicht nimmt auf ihre gesundheitliche Situation. Er habe überhaupt kein Verständnis für ihren katastrophalen Alltag durch alle die WLAN’s rundherum und masgeblich vor allem durch seins, da er direkt neben ihr wohnt. Er würde Sie eher belächeln und nicht ernst nehmen. Ich unterbreche dann nach gefühlt 10 Minuten den Bericht mit einer Frage: „Liebe Frau XY, Sie wissen aber schon das Sie mit mir seit gut 10 Minuten über Ihr Mobilfunktelefon sprechen?“ Sie antwortet darauf mit: „Ja ich weiss. Ich habe kein Festnetz da es mir zu teuer ist und zudem habe ich ja mit dem WLAN ein Problem.“

Wie so oft ist Wissen und Bewusstheit der Schlüssel!

Die Erfahrung der letzten gut 10 Jahre in der Baubiologie und Elektrobiologie zeigen ganz deutlich das Problem. Die Menschen nutzen eine Technologie im Alltag zu der sie keinen Bezug und erst recht kein Verständnis haben. Der Mensch ist Kunde und Nutzer eines durchgehend stark strahlenden Geräts und nutzen alle dessen Vorzüge, ohne such auch nur einen Wimpernschlag Zeit mit den Schattenseite dieser Technologie zu befassen. Wie sagte einst schon Göthe: „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“. Für den elektromagnetische Funktechnologie gilt dies ganz besonders.

Fakt ist, solange der Mensch kein Bewusstsein und keine Verantwortung für die eigene Handlung bez. drahtloser Kommunikationstechnik übernimmt, solange ist ein gesundheitlicher Gedanke für neuen Mobilfunkgenerationen wie 5G oder das WLAN des Nachbars völlig fehl am Platz. Erst wenn die eigenen Hausaufgaben gemacht sind, sprich der bewußte Umgang mit der eigenen strahlender Technologie gelernt wurde, sind weiterführende Handlungen und Aktionen sinnvoll und zielführend.

So fügte ich meinem Beispiel aus dem messtechnischen Alltag gleich ein paar Fragen fürs Publikum an, um dieses Bewusstsein dieser über 700 Menschen vor mir abzutasten. Mit einfachem Handzeichen war es für mich dann sehr gut erkennbar, inwiefern sich diese Menschen mit dem Thematik bereits befasst haben.

  • Wer von Euch hat ein WLAN zuhause? Und wer von diesen schaltet das WLAN in der Nacht ab?
  • Wer nutzt das Smartphone als Wecker? Und wer davon hat dabei dieses Smartphone auf Flugmodus und lädt es dabei NICHT auf?
  • Wer trägt das aktive Smartphone in der Hosentasche bei sich?
  • Wer hat noch einen strahlungsfreien Festnetzanschluss?
  • Wer hat bereits einen Smartmeter als Stromzähler?
  • Wer hat seinen Schlafplatz bereits gegen Elektrosmog abgeschirmt?
  • SAR-Wert. Wer hat in der Bedienungsanleitung gelesen das das Smartphone beim Telefonieren nicht am Ohr aufliegen darf?
  • usw.

Das Ergebnis war bei manchen Fragen für mich überraschend positiv und teils deutlich höher als erwartet. Und es zeigt auch wie bei manchen Themen noch viel Nicht-Wissen vorhanden ist. Und dann ging es auch schon los mit meinem Vortrag und der Geburtsstunde des heutigen Smartphones.


9. Januar 2007, San Fransisco
Steve Jobs von Apple präsentiert der Welt seine Vision und verändert damit über Nacht die Welt

 

Heute, 12 Jahre später ist die moderne Welt geprägt von SMOMBIES – diesen SMartphonezOMBIES. Wir leben im Zeitalter welches als Entstehungsstunde der Head-Down-Generation in die Geschichte eingehen wird. Und wir erleben heute die ersten Folgen dieser psychologischen und emotionalen Abhängigkeit von diesem elektronischen Gadget oder sagen wir besser elektronischem Assistenten. Auch die Angst wurde zum dauernden Begleiter, Angst was zu verpassen oder die Angst kein Internet oder zuwenig Akku zu haben. Ich spreche hierbei gerne von der Maslow’schen Bedürfnispyradmide 2.0.

Bedürfnispyramide nach Maslow
Bedürfnispyramide nach Maslow
Bedürfnispyramide nach Maslow 2.0 - heute
Bedürfnispyramide nach Maslow 2.0 – heute

Das finale Ziel oder sagen wir das Endziel des aktuellen Wandels und Prozesses ist die vollständige Digitalisierung. Welche weiteren technologischen Schritte hierfür notwendig werden, ist derzeit nicht möglich zu sagen. Ich bin jedoch überzeugt das die Notwendigkeit von Displays ein Ende finden wird. Und der digitale Layer im Alltag wird dermaßen normal werden im Alltag, das wir wohl nur mehr beim Ausfall eines digitalen Systems erkennen werden, das wir in der vollständige Digitalisierung leben. Diese digitale Erweiterung des Lebens wird so normal werden, wie unsere Arme und Beine zu bewegen oder zu was zu essen um den Hunger zu stillen. Und diese Digitalisierung wird zwangsweise automatisch zu einer technologischen Abhängigkeit führen. Bereits heute gibt es Länder und Regionen die ohne Bargeld funktionieren – siehe Schweden.

Weitere Beispiele welche diese fortschreitende Abhängigkeit vom Smartphone und generell smarten Technologien sind die vor kurzem europaweit eingeführte Zwang zum ID-Check via App am Smartphone bei Überweisungen. Auch die Medien sind davon betroffen, so kennen die Zeitungsverlage seit Jahren bei den Abozahlen gedruckter Medien nur mehr eine Richtung – nach unten. Und da ist auch noch Youtube, Netflix und Amazon Prime? Gerade kommen Apple TV+ und Disney Plus hier auch noch dazu. Die Art und Weise wie wir Medien konsumieren hat sich bereits nachhaltig verändert – weg vom Fernseher, hin zum Smartphone und Tablet – und in Zukunft wohl via Brille (AR und VR).

Nahezu alle Bereich des Lebens verändern sich gerade mit der Einleitung ins smarte Zeitalter. Jeder Schritt dieser Veränderung wird schmackhaft mit großen Vorteil für die einzelne Person verkauft, doch am Ende geht es immer um die gleichen 3 Themen – Daten und Daten und Daten. Mit welchem Kraftakt diese Digitalisierung heute  erzwungen wird, zeigt der gesetzliche Tausch zum Smartmeter beim Stromverbrauch. Das dabei Grundgesetze gebrochen werden, scheint der Regierung völlig egal zu sein. Alles an diesem Tauschdesaster ist Schwachsinn, doch es geht eben um Verbrauchsdaten und dafür ist scheinbar jedes Mittel recht – da werden auch Gesetze zur Nebensache.

Abhängigkeit des Einzelnen durch smarte Technologien

Mir was es wichtig in meinem Vortrag aktuelle smarte Entwicklungen aufzuzeigen und glasklar vorzuführen in welche Richtung die Menschheit mit Vollgas zufährt. Es geht um Information um Bewußtsein zu schaffen damit dann jeder einzelne für sein eigenes Leben entscheiden kann.

Ein paar Beispiele für smarte Anwendungen bzw. Folgen daraus. Dieser Moment wenn einer großen Zahl an Menschen im Publikum der Mund vor Überraschung und Schock offenstand …

Südtirol rüstet gegen Platzwunden vom Smombies

Städte wie Tel Aviv erschaffen die Ampel 2.0 für Smombies

Smartes Spielzeug sind noch gefährlicher als „nur“ zu strahlen!

Smarte Windeln für moderne Eltern

Smarter Schnuller für besorge Mamas (Aktuell 2019 im Crowdfunding)

Chip’en des Menschen

 

Es gibt noch viele weitere Beispiele und ein paar davon sind bereits Teil unseres Alltags. Übrigens hat auch Edward Snowden vor dieser Entwicklung gewarnt, da eben alles zwei Seiten hat.

Ich habe ganz bewußt Beiträge ausgewählt die einerseits die Gefahren und auch die Werbung zeigen, wie Vorteile so erklärt werden das sie der Hausverstand als überzeugend wahrnimmt. In so gut wie allen Bereichen ist das Smartphone das Herzstück die zeigt somit sehr deutlich den heutigen und zukünftigen Stellenwert dieses digitalen Assistenten. Ach ja und klar – auch die ganzen Karten zum Bezahlen haben eine Ablaufdatum. Das Gadget mit der Funktion eines Smartphones wird langfristig unausweichlich zum Nexus im Alltag und generell im Leben werden.

 

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Dietmar

Dietmar ist der Baubiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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