Leitfaden: Selbst gemacht
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Wie gefährlich ist 5G? Wie schütze ich mich vor dem 5G Netz? Wie kann ich 5G abschirmen? Hier ist der Leitfaden gegen Funkstrahlung – INKLUSIVE 5G!

Derzeit 4G als LTE, bald 5G und in 10-15 Jahren folgt 6G. Was tun wenn Strahlungsgrenzen nicht genug Schutz versprechen? Dann muss der moderne Mensch eben selbst handeln und für entsprechenden Schutz sorgen!

Auf dem Weg zur 100 Prozent vollständigen Digitalisierung …

Erst 2G auf 3G. Danach der Wechsel von 3G auf 4G. jede neue Mobilfunkgeneration zauberte durch einen gewaltigen Schub an Geschwindigkeit bis dahin ungeahnte Möglichkeiten auf die Displays unserer mobilen Endgeräte. Als vierte Generation wurde LTE eingeführt. LTE war als Qualitätsname für Hochleistungsinternet geplant und dies hat auch so funktioniert. Alles unter LTE wird von den Menschen als Verlustgefühl wahrgenommen – geringere Geschwindigkeit führt zur Ungeduld und einer emotionalen technologischen Benachteiligung. Willkommen in der digitalen Sucht Mobilfunk und dem Zeitalter der SMOMBIES!

Mit dem Switch von 4G auf 5G wird sich dieser mediale Wettlauf um dieses Suchtverhalten „Ich brauche den 5G Speed um moderner Mensch zu sein“ von neuem. Erneut wird 5G als Antwort für die technischen Limits von LTE verkauft obwohl 5G bereits vor der Einführung 2020/2021 schon wieder alt ist. Natürlich bewerkstelligt 5G verschiedene Anwendungsbereich deutlich besser und auch das Internet der Dinge wird erstmals greifbar. Und gleichzeitig stößt der Mensch erneut an die technische Grenzen von 5G.

6G, vermutliche Einführung zwischen 2030 und 2035 wird sich dann erneut diesen Themen annehmen auf dem Weg zur vollständigen Digitalisierung und dem IoE, dem Internet of Everything. 6G ist bereits aktiv in der Entwicklung und wird Terabit Geschwindigkeit und Latenzzeiten von 0 ermöglichen. Auch die KI, die künstliche Intelligenz, wird integraler Bestandteil sein beim 6G, dem mobilen Netz von übermorgen. Doch bis zur Einführung von 6G haben wir noch viel Zeit und daher legen wir unseren Fokus auf 5G, dem neuen Funkstandard der 2020/2021 flächendeckend eingeführt wird. Die erste 5G Netz ging in Österreich am 27. März 2019 in Betrieb. Durch den Netzbetreiber t-mobile.

Der stärkste Strahlensender ist immer das eigene Handy am Ohr.

Egal welcher Sender und völlig unabhängig der verwendeten Technologie – die massivst stärkste Strahlenbelastung findet immer durch das eigene Handy direkt am Ohr statt. Mit jedem Meter Abstand wird die elektromagnetische Strahlenbelastung weniger. Wer also oft telefoniert mit dem Handy direkt am Ohr sollte sich keine größeren Gedanken machen über Mobilfunksender oder heute 5G. Dies alles ist zu vernachässigen solange die Hauptstrahlenbelastung „Handy am Ohr“ nicht behoben wird. Auch Bluetooth Headsets mit Stöpsel im Ohr sind nicht zwingend eine massive Verbesserung (siehe unser Bericht zu den Apple Airpods). Wer die Strahlenbelastung durch das eigene Mobiltelefon verhindern will nutzt ein AirTube-Headset, spricht im Freisprechmodus oder nutzt eine Strahlenschutz-Handytasche.

 

Wie kann ich mir vor 5G schützen?
Welche zuverlässige Abschirmungstechnik gegen 5G gibt es?

Um sich vor 5G effektiv schützen zu können ist es notwendig sich ein Grundverständnis zur Funktionsweise der Funktechnologie anzueignen und weiterführend dann auch zu 4G (LTE) und 5G. Hier ein Erklärungsvideo aus 2009 das die Zusammenhänge und das Funktionsprinzip grundsätzlich erklärt.

In den letzten 10 Jahren hat sich natürlich viel getan, vor allem in Bezug auf die Leistungsfähigkeit des Mobilfunknetzes inkl. dem Start von LTE und in Kürze eben der Einführung von 5G. Die Funktechnik funktioniert jedoch nach wie vor gleich. So ist auch 5G eine Reflektionstechnik auf Basis elektromagnetischer Schwingung / Strahlung. Jedoch benötigt 5G wie auch schon LTe zur erneut nochmals deutlich mehr Sendestationen für den flächendeckenden Betrieb. Gleichzeitig werden diese Sender kleiner und können sogar auf Straßenlaternen oder als funkender Kanaldeckel montiert werden. Auch die Sendeleistung pro Sendestation wird tendenziell kleiner. In Summe jedoch wird voraussichtlich die Gesamtbelastung an Bestrahlung der Bevölkerung erneut deutlich ansteigen. Auch eine Erhöhung der aktuellen Grenzwerte kann notwendig werden um die Leistungsfähigkeit des 5G Funknetzes überhaupt realisieren zu können (Wissenswertes zu 5G).

Die Immission durch hochfrequenten gepulsten Elektrosmog auf den menschlichen Körper hängen vor allem von der gewählten Frequenz und der jeweiligen Watt Sendeleistung ab. Durch Bündelung vieler einzelner Frequenzen wird die Bandbreite bestimmt und damit schlußendlich die Übertragungsrate an Daten bestimmt (10 Mbit/s, 50 Mbit/s, 100 Mbit/s, …) und mit Watt an Sendeleistung wird die Reichweite der Funkwelle (Funkstrahlung) bestimmt. Um dies in bildlicher Sprache zu veranschaulichen nachfolgend Beispiel zur Erklärung der Technologie.

Situation als Erklärung der Funktechnik: Du wirfst einen Stein ins Wasser!

Du wirfst einen dieser Steine pro Sekunde  ins Wasser. Beim Eintauchen entsteht eine Welle, sprich eine Schwingung. Eine Schwingung pro Sekunde ist ein Hertz. Die Frequenz beträgt somit 1 Hertz. Wirfst du nun 1000 Steine pro Sekunde ins Wasser produzierst du eine Frequenz von 1000 Hertz oder 1 Kilohertz. Die nächsten Größen sind 1 MHz mit einer Million pro Sekunde und 1 GHz mit einer Milliarde Wellen pro Sekunde.

Nun kommen wir zur Sendeleistung in Watt. Du schleuderst den Stein nun mit richtig viel Kraft viel weiter in die Ferne. Der Stein fällt damit viel weiter weg von dir ins Wasser und produziert nun dort die Welle (Hertz / Frequenz). Diese dafür aufgebrachte Muskelkraft ist Watt. Es kommt dadurch nicht mehr Information am Ende an, du kommst nur weiter (wirst lauter). Oder du verwendest dieses mehr an Kraft nicht für die maximale Reichweite, sondern um eine Hürde im Wurf-Flug des Steines zu durchschlagen – das ist dann die Mauerdurchdringung der Funkwelle. Dies kostet zwar Energie und der Stein fliegt nicht mehr so weit, aber du kommst durch die Hürde.

So und nun holst du dir 9 weitere Men schen an die Seite die das gleiche wie du machen. Diese 9 Menschen nehmen nun ebenfalls Steine in die Hand und schleudern diese gleich wie du ins Wasser . Am Landeort kommen in Summe nun in der gleichen Zeit viel mehr Steine an = viel mehr Inhalt. Das ist die Bandbreite beim Mobilfunk, angegeben in MBit/s  (10 MBit/s, 100 MBit/s, 1 Gbit/s). Mehrere Frequenzbereiche werden zusammengelegt und damit erhöht sich die Kapazität der Datenübertragung.

Und damit zur Reflektionstechnik. Du nimmst einen flachen Stein und schleuderst diesen mit Kraft in flacher Flugbahn ins Wasser. Der Stein trifft flach auf die Wasseroberfläche auf, kann aber nicht eindringen. Spickt wieder hoch und wieder runter. Dieses „hüpfende“ Spiel wiederholt sich. Bei jedem Auftreffen auf die Wasseroberfläche wird der Stein langsamer und verliert Energie – solange bis diese zu gering wird und der Stein taucht ins Wasser ein udn geht unter, wird quasi vollständig absorbiert.

 

Bei 5G und einer Frequenz von 3,5 GHz sprechen wir von 3,5 Millarden elektromagnetische Wellen/Schwingungen pro Sekunde die deinen Körper treffen und durchstrahlen. Dabei absorbiert dein Körper einen großen Teil dieser Energie. Hier sprechen wir dann vom thermischen und athermischen Effekt. Bei Mobiltelefonen wird dies Wert als SAR (spezifische Absorptionsrate) angegeben. Hierbei gibt es maximale Grenzen jedoch wird diese Grenze als Durchschnittswert berechnet und ist in unseren Augen eine „Mogelpackung“ und gauckelt bei der tatsächliche Strahlenbelastung durch das Smartphone oder Bluetooth Headset eine trügerische Sicherheit vor.

» Weiterführende Erklärung zu Begriffen wie Symbol, Modulation, 

In der Funktechnik ist die Frequenz von entscheidender Bedeutung aufgrund der Fähigkeit der Durchdringung der Materie. Es geht hierbei um die Wellenlänge der einzelnen Schwingung. Umso kurzwelliger diese Welle ist, umso mehr Energie (Watt) ist notwendig um durch Barrieren zu kommen. Gerade bei 5G ist dies ein wesentliches Thema von Betriebskosten, daher sind die tiefen Frequenzen massiv wirtschaftlicher als hohe Frequenzen.

Nachfolgend die Reservierungen von Frequenzblöcken für 5G in Österreich:

Die 700 MHz Frequenz wird die interessanteste werden da am wenigsten Energie notwendig ist um Mauern zu durchbrechen mit der EMF Strahlung. Bereits über 3 GHz muss die Energie dafür deutlich erhöht werden, 26 GHz muss die Sendeleistung sogar massiv erhöht werden für eine funktionierende Mauerdurchdringung. Der Vorteil dieser höheren Frequenzen, 3,5 GHz und 26 GHz sind die höhere Bandbreiten und Geschwindigkeiten durch diese Frequenzbereiche.

Frequenzbereiche in Österreich ©RTR rtr.at
Frequenzbereiche in Österreich ©RTR rtr.at

 

Mit 5G verändert sich der Montageort der Senderantenne. Mobilfunk baut auf Reflektion auf, man könnte auch Spiegeltechnik dazu sagen. Trifft die Funkwelle des Senders auf einer zB. Hauswand auf so wird ein Teil der Strahlung absorbiert und der Rest wird reflektiert und weitergesandt. Damit verbraucht jede Reflektion Energie was bei den bisherigen Frequenzbereichen kein großes Thema war aufgrund der guten Mauerdurchdringung. Daher waren die bisherigen Positionen vom Mobilfunksender meistens auf Dächern und hohen Masten montiert.

Mit 5G ändert sich dieser Netzbau jedoch massiv. Statt weit nach oben sind die Montageplätze der 5G Antenne weit unten. Aufgrund der kleinen Größe dieser Antennen eigenen sich eben Laternenmasten sehr gut dafür. Die Bestrahlung erfolgt bei 5G frontal auf die Hauswand um nicht unnötig viel Energie durch Reflektionen zu verlieren, da eben die Mauerdurchdringung bei den 5G Frequenzblöcken bereits sehr viel Energie (Watt) verbraucht.

Nachfolgendes Video veranschaulicht die Funktionsweise von 5G recht gut:

 

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Dietmar

Dietmar ist der Baubiologe und Techniker von PROnatur24. Er befasst sich intensiv mit den Auswirkungen von Elektrosmog auf den Menschen und untersucht fortlaufend die Möglichkeiten technischer Abschirmung.

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6 Kommentare

  1. Hallo Dietmar, euer Baldachin ist einfach super, eine Oase an Erholung. Eine Frage dazu, wirkt er bei G5 genauso wie jetzt, oder geht da mehr Strahlung durch? Glg Irene

    1. Hi Irene. Danke für dein Kommentar. Ich habe dein Kommentar nun auch übernommen zum Baldachin selbst im Shop (https://pronatur24.shop/kaufen/baldachin-funk-elektrosmog-moskitonetz). Bei eurer Variante vom Baldachin könnte sein das mit 5G etwas mehr an EMF durchgeht als bisher. Genaueres kann ich erst sagen wenn 5G aufgebaut und in Betrieb ist. Eine deutliche Reduktion an Immission durch Funkstrahlung wird natürlich auch bei 5G sein. Mehr Schirmdämpfung als euer Baldachin Elektrosmog Funk hat nur noch der erdbare (und nicht mehr optisch so hübsche) Baldachin Elektrosmog Pro.

    1. Hallo Andreas. Ja unser Edelstahl Schirmgewebe ausserhalb des Hauses muss ebenfalls geerdet werden. Das einfachste ist hier der Anschluss an den Blitzableiter da dieser sowieso mit der Erde verbunden ist. Manchmal ist es jedoch einfacher eine separate Erdungs mittels zusätzlichem Erdungsanker zu setzen.

    1. Hallo Stephan. Vielen Dank für diese Rückmeldung. Dies ist der hohe Anspruch den wir an uns selbst haben. Unser Ziel ist es aufzuklären und zu informieren und kein reines „bashing“ zu betreiben. Dadurch können die Menschen für sich bewußt entscheiden. Ein „das hab ich nicht gewußt“ kann es damit nicht mehr geben. Sollten sich dann Symptomatiken (auch irreversible) einstellen, sind diese in Ordnung da auf einer bewußten Entscheidung basierend.

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